☀️ Photovoltaik 2026: Jetzt sparen – bevor die Förderung wegfällt

30. März 2026 · André Schwarz · 5 Min. Lesezeit

Wer in Frankfurt eine Solaranlage auf dem Dach hat oder plant, sollte 2026 genau hinschauen: Ab 2027 ändert sich die Förderung grundlegend. Wer jetzt handelt, sichert sich 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung. Wer wartet, schaut in die Röhre.

⚠️ Wichtige Frist: Ende 2026 Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden, erhalten nach aktuellem Stand den 20-jährigen Vertrauensschutz der geltenden EEG-Vergütung. Ab 2027 soll die feste Einspeisevergütung für neue Dachanlagen entfallen.

Wie spare ich mit Photovoltaik Geld?

Eine Solaranlage spart auf zwei Wegen Geld: Erstens durch Eigenverbrauch – jede selbst produzierte Kilowattstunde ist eine, die du nicht beim Stromanbieter kaufen musst. Bei aktuellen Preisen von 38–41 ct/kWh in Frankfurt ist das bares Geld. Zweitens durch die Einspeisevergütung – überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und vergütet.

💡 Beispiel Frankfurt, 6 kWp Anlage:
Jahresertrag ca. 5.400 kWh · Eigenverbrauch ca. 2.700 kWh · Ersparnis Stromeinkauf: ~1.107 € · Einspeisevergütung: ~211 € · Gesamtvorteil: ~1.318 €/Jahr

Die aktuellen Einspeisevergütungen 2026

Anlagengröße Teileinspeisung Volleinspeisung Gültig bis
bis 10 kWp Balkon & Dach 7,79 ct/kWh 12,35 ct/kWh Juli 2026
bis 10 kWp 7,71 ct/kWh 12,23 ct/kWh ab Aug. 2026
10–40 kWp 6,76 ct/kWh 10,56 ct/kWh bis Juli 2026
ab 2027 (neu) ⚠️ Reform Feste Vergütung entfällt – nur noch Direktvermarktung ab Jan. 2027

Was ändert sich ab 2027?

Die geplante EEG-Reform ist ein Paradigmenwechsel: Die feste staatliche Einspeisevergütung für neue Dachanlagen soll wegfallen. Stattdessen wird Direktvermarktung Pflicht – der erzeugte Strom muss selbst am Markt verkauft oder verbraucht werden.

Das bedeutet: Wer ab 2027 eine neue Anlage baut, bekommt keinen garantierten Festpreis mehr für eingespeisten Strom. Der Fokus verschiebt sich komplett auf Eigenverbrauch und Batteriespeicher.

Was bedeutet das konkret für Frankfurt?

Frankfurt hat mit Mainova einen Grundversorger mit einem der höchsten Arbeitspreise in der Region – über 38 ct/kWh. Das macht Eigenverbrauch durch PV besonders lukrativ: Jede selbst produzierte kWh spart fast 40 Cent.

Wer 2026 noch eine Anlage in Betrieb nimmt, kombiniert das Beste aus beiden Welten: 20 Jahre Einspeisevergütung und hohe Eigenverbrauchsersparnis.

Balkonkraftwerk als Einstieg

Noch keine eigene Immobilie oder kein Budget für eine Vollanlage? Balkonkraftwerke bis 800 Watt sind seit 2024 deutlich einfacher installierbar, anmeldepflichtig aber genehmigungsfrei. Bei 600–800 kWh Jahresertrag und 38 ct/kWh Eigenverbrauchsersparnis: ca. 230–300 € Ersparnis pro Jahr – bei Anschaffungskosten ab 300 €.

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Alle Angaben basieren auf dem aktuellen EEG-Stand März 2026. Vergütungssätze und Gesetzeslage können sich ändern. Keine Rechtsberatung.