Die Energiewende läuft – aber nicht alle Förderprogramme laufen ewig mit. Wer 2026 noch die vollen Vorteile der Photovoltaik-Förderung mitnehmen will, sollte jetzt planen. Denn die Einspeisevergütung sinkt stufenweise, und wer später installiert, bekommt dauerhaft weniger.
Was sich 2026 ändert
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht regelmäßige Degression vor: Die Einspeisevergütung sinkt alle sechs Monate, sofern genug neue Anlagen zugebaut werden. Wer seine Anlage im ersten Halbjahr 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die dann gültige Vergütung für 20 Jahre.
| Anlagengröße | Vergütung (ca.) | Jährliche Einnahmen* |
|---|---|---|
| Bis 10 kWp | ~8,0 Ct/kWh | ~700 – 1.000 € |
| 10 – 40 kWp | ~7,0 Ct/kWh | ~1.500 – 3.000 € |
| 40 – 100 kWp | ~5,7 Ct/kWh | ~3.000 – 6.000 € |
*Schätzwerte; abhängig von Ausrichtung, Dachfläche und Eigenverbrauchsquote.
Eigenverbrauch: Der eigentliche Gewinn
Wer tagsüber zu Hause ist oder ein Elektroauto lädt, profitiert am meisten vom Eigenverbrauch. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Strombezugspreis (aktuell ~28–32 Ct/kWh) – das ist fast viermal so viel wie die Einspeisevergütung.
Was kostet eine PV-Anlage 2026?
Die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gefallen. Eine schlüsselfertige Anlage mit 10 kWp kostet heute ca. 10.000–14.000 € inkl. Montage. Mit Speicher (ca. 10 kWh) kommen 6.000–9.000 € hinzu. Die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen beträgt seit 2023 für die meisten Wohngebäude 0 %.
Nächste Schritte
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